Tschüss Lixiana

Vor drei Monaten und einer Woche wurde bei mir die Lungenembolie diagnostiziert. Heute war der Kontrolltermin bei meiner Hausärztin. Zunächst wurde ein EKG gemacht. Das war vor drei Monaten bereits so gut wie ohne Befund. Eine minimale Auffälligkeit hatte es gegeben. Diese minimale Auffälligkeit ist jetzt noch minimaler geworden, aber immer noch vorhanden.

Dann die Fragen: wie geht es Ihnen? Wie klappt das Treppensteigen? Wie sieht’s mit Sport aus? – Mir geht es gut. Treppensteigen ist okay, Joggen ist sch***, also weiterhin nur über kurze Strecken bzw. mit Gehpausen möglich. Subjektiv hat sich in den letzten drei Monaten nicht viel geändert.

Wir diskutierten kurz über Pulswerte beim Sport, ich ließ Begriffe wie „anaerobe Schwelle“, „Leistungsdiagnostik“ und „Grundlagenausdauer“ fallen; meine Hausärztin gab zu, sich im Sportmedizinischen Bereich nicht besonders gut auszukennen. Sympathische Frau 🙂 wenn man sich nicht auskennt, sollte man auch nicht so tun als ob. Meine Pulswerte sind aktuell der einzige Indikator dafür, dass ich nicht fit bin. Ich atme beim Sport nicht mal schneller als sonst, nur um einiges tiefer, allerdings kommt dabei (gefühlt) nicht genug Sauerstoff an.

Meine Medikamente (Blutverdünner „Lixiana“) sind auch fast aufgebraucht, also bat ich mir neue zu verordnen. Allerdings sprach ich noch an, dass ich den Eindruck habe, dass die nicht richtig wirken. „Oder Sie haben übertrieben, als Sie mich vor Verletzungen und Blutungen warnten“, sagte ich. Bisher ist mir keine Veränderung aufgefallen. Pickel ausdrücken blutet nicht, ich habe nicht mehr blaue Flecken als sonst, sogar als ich letztens die Treppe runtergefallen bin, weil ich die letzte Stufe übersehen hatte, habe ich keinen einzigen blauen Fleck davon getragen. Oha, da sah mich meine Ärztin etwas bestürzt an. Ab morgen gibt es ein anderes Medikament („Eliquis“), das ist etwas anders zusammengesetzt und wirkt dann hoffentlich besser. Nicht, dass ich auf Hämatome scharf bin…

Um wirklich auf Nummer sicher zu gehen, soll noch einmal eine bildgebende Diagnostik bei mir durchgeführt werden. Zur Kontrolle, ob sich alles aufgelöst hat. MRT oder CT? Meine Ärztin ist sich hier noch nicht sicher. Ihr wäre das MRT lieber, da die Strahlenbelastung deutlich geringer ist als beim CT, sie weiß allerdings nicht, ob das Bild aussagekräftig genug wäre. Sie will sich mit dem Radiologen in Verbindung setzen und ihn um Rat fragen. Total klasse, dass sie wieder zugibt, nicht alles zu wissen. Sie wird mich dann anrufen.

Sollten sich die Thromben nicht aufgelöst haben, könnte man medikamentös versuchen die Gerinnsel aufzulösen. Laut Dr. Google sind die Nebenwirkungen ziemlich heftig. Ich hoffe mal, dass das nicht nötig sein wird. Aber was soll ich mir jetzt Sorgen darüber machen… Erstmal muss ich in die Röhre, dann schauen wir weiter.

 

Drückt mir die Daumen!

10 Kommentare zu „Tschüss Lixiana

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