Marathon – Teil 2 des Plans

Ich habe den Trainingsplan für die nächsten vier Wochen bekommen. Es bleibt dabei, ich muss langsam laufen, außer den Intervallen natürlich. Das Schlimme ist, dass ich nicht nur langsam laufen muss, sondern auch lang. Also länger als bisher, 15-20km. Versteht mich nicht falsch, mir ist durchaus bewusst, dass ich lang laufen muss. Aber doch nicht unter der Woche! Nach Feierabend! Abends! Im Dunklen! Mein Lauftreff taugt da auch nicht als Laufbegleitung, die wollen/können nicht langsam genug laufen. Also muss ich allein laufen und dann traue ich mich nicht durch die Bauernschaften zu laufen. Also werde ich wohl durch die Wohngebiete joggen müssen. Zweimal ums Dorf dürften 20km sein. Spaß ist was anderes.

Das waren meine Gedanken, als ich den Plan gelesen habe. Daraufhin habe ich mich dezent bei meinem Trainer beschwert und der bot mir zum Glück an mich zu begleiten. Ein guter Trainer tut sowas. Juchu!

 

Ich habe übrigens festgestellt, dass meine Pulsuhr lügt. Zumindest vertraue ich ihr nur noch bedingt. Ich laufe mit der TomTom Runner 2; diese misst den Puls am Handgelenk. Das fand ich für mich ideal, da ich die üblichen Brustgurte einfach nur lästig finde. Allerdings zeigt mir meine Uhr immer wieder viel zu niedrige Werte an. Da bin ich dann lockerflockig unterwegs, bewege mich irgendwo im GA1-Bereich (<153bpm) und mit einem Mal geht der Puls in die Knie, 135, 120, 115… Das KANN gar nicht stimmen! Mittlerweile glaube ich, dass dann meine Haut zu kalt(?), zu trocken(?) wird, denn dieses Phänomen tritt nur auf, wenn ich die Ärmel hochgeschoben trage. Wenn mir kalt wird und ich deswegen die Ärmel wieder runterschiebe, geht der Puls auch wieder in normale Bereiche. Damit könnte ich meine Werte besser schummeln 😀

 

Heute standen das erste Mal 20km auf dem Plan. Ich lümmelte noch auf dem Sofa herum, als ich eine Whatsapp-Nachricht bekam. Eine Laufkollegin schrieb, was ich heute laufen musste und ob sie mit durfte. Super, Begleitung habe ich auf den langen Läufen eher selten. Marathonlaufen macht einsam, wenn man auf Puls und Tempo achten muss.

Wir starteten am See und liefen durch die Bauernschaften. Das Wetter war perfekt, kühl und trocken, zwischendurch konnten wir die Sonne erahnen. Das Tempo war etwas flott, was ich eigentlich angenehm empfand. Allerdings meckerte meine Pulsuhr regelmäßig (Schnauze, du doofes Ding!), dass der Puls zu hoch war. Düdedüdelüm…. Jaja, meine Begleiterin zog mich ganz schön, und beim Plaudern geht der Puls eh etwas höher. Aber der Durchschnittswert war okay und nur einmal an einer Steigung ging mein Puls in den ganz böööösen Bereich oberhalb von 164 Schlägen; da verbrenne ich dann gar kein Fett mehr, sondern nur noch Kohlenhydrate. Auf jeden Fall hat’s Spaß gemacht!

 

Montag, 22.01.

Soll: 12km, Puls <153

Haben: 12,25km, Pace 6:35, Puls 141

 

Mittwoch, 24.01.

Soll: Intervalle 6x800m, 600m Pause

Haben: wie oben

 

Donnerstag, 25.01.

Soll: 15km, Puls <153

Haben: 15,12km, Pace: 6:14, Puls: 143 (mit Ärmeln hoch 😉

 

Samstag, 27.01.

Soll: 20km, Puls <153

Haben: 20,35km, Pace: 6:16, Puls: 150 (Ärmel unten)

5 Kommentare zu „Marathon – Teil 2 des Plans

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..