Marathon – Von Träna zu Trainer

Den Trainingsplan für meinen ersten Marathon hatte mir Träna geschrieben;  ein Mensch, den ich unheimlich schätze und mag, der aber hin und wieder die fachliche Kompetenz vermissen lässt. Außerdem habe ich den Eindruck, dass er sich selbst einfach zu viele Aufgaben zumutet. Immerhin leitet er unseren Lauftreff, gibt Spinningkurse, Anfängerlaufkurse, Schwimmtraining, ist Triathlon-Schiedsrichter, Ehemann, Familienvater, … Da will ich ihn nicht noch um einen Trainingsplan bitten.

Natürlich könnte ich den gleichen Plan noch mal verwenden, wie den, den ich vor zwei Jahren bekommen hatte. Hat ja gut geklappt damals, Marathon unter 4 Stunden! Letztes Jahr hat kurz vorher mein Knie gestreikt, oder vielmehr das Sprunggelenk; ihr habt mein Scheitern ja miterlebt.

Dieses Jahr will ich nach einem neuen Plan trainieren. Einfach mal was anderes machen. Dafür habe ich einen Bekannten von mir angesprochen. Jemand, der sehr ehrgeizig ist und von dem ich den Eindruck habe, dass er fachlich echt was drauf hat – gerade, weil er persönlich hart trainiert. Deswegen ist er übrigens auch aus unserem Lauftreff ausgetreten: wir sind nicht ambitioniert genug ;-P Und weil er seinen Job als Trainer wirklich ernst nimmt, hat er auch eine ernsthafte Bezeichnung verdient. Also Trainer statt Träna.

Vor ein paar Wochen hatte ich mich mit Trainer zusammengesetzt und über meine Ziele gesprochen. Die Daten meiner Leistungsdiagnostik hatte er sich dabei auch angesehen. Mein Ziel ist wieder unter 4 Stunden zu bleiben, vorzugsweise unter 3 Stunden 58 Minuten 😀 Also schneller als beim letzten Mal. Trainer ist der Meinung, dass das machbar ist!

Trainer hatte mir geraten mich bei Strava anzumelden. Das ist quasi das Facebook der Sportler. Ich kann meine Sportuhr mit der Plattform synchronisieren und so meine Trainingsdaten hochladen. Trainer kann dann ganz einfach kontrollieren, wie fleißig ist war. Yeah, so hat der innere Schweinehund keine Chance. Big Brother – äh, Trainer natürlich – is watching you!

Den Trainingsplan für Januar habe ich schon. Hauptsächlich langsame Läufe im unteren Pulsbereich (sogenannte GA1-Läufe), da freut sich mein Körperfettanteil. Und ein paarmal Intervalltraining. Insgesamt wirkt der Plan recht entspannt. Wobei entspannt natürlich relativ ist, nebenbei muss ich ja noch 40 Stunden arbeiten. Und das Pferd will mich auch 3x die Woche sehen (ich glaube nicht wirklich, dass es mich sehen will; ich hätte es gerne, dass es sich freut mich zu sehen :D).

Soviel zum Trainingplan. Morgen geht’s los und noch bin ich voll motiviert!

4 Kommentare zu „Marathon – Von Träna zu Trainer

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