Der Tennisspieler – Ein Wettkampfbericht

Nachdem es dann doch eine Beschwerde über die Zensur des letzten Textes gab (*Augenzwinker*), habe ich lange drüber nachgedacht, wie ich künstlerisch wertvoll und hoch metaphorisch das Erlebte wiedergeben kann. Direkte erotische Schreiberei liegt mir nicht, daher war ich auf der Suche nach einem Bild. Sex als Tennismatch? Sehr passend, aber von Tennis habe ich keine Ahnung. Mit Laufen kenne ich mich sehr wohl aus.

Wir liefen uns locker warm, bevor wir uns auf die Wettkampfstrecke begaben. Die kurze Aufwärmphase hatte gereicht, um den Puls auf Trab zu bringen, Atmung zu beschleunigen, Muskeln und Gelenke geschmeidig zu machen. Dann ging es zur Sache: es handelte sich um eine etwa 5km lange Strecke. Eine Strecke, die keine große Ausdauer verlangt. Eine Strecke, die man von Anfang an mit sehr hohem Tempo angehen kann. Die Strecke hatte ein durchaus anspruchsvolles Profil – mit einigen knackigen Steigungen, die es durchaus in sich hatten. Ein kurzer Zielsprint und wir brachen eng umschlungen zusammen. Abschließend gab es ein ausgiebiges Cool down, ich wurde intensiv bekuschelt.

Wir traten auf der 5km-Strecke noch weitere Male an. Die Zielzeiten waren immer wieder ähnlich. Wer mir schon länger folgt, weiß, dass ich eher die Langstreckenläuferin bin. Das gilt auch für den Sex. 5km sind mir zu kurz – oder zu anstrengend, wenn ich von Anfang an Vollgas geben muss. Mir ist der Halbmarathon lieber, da kann ich mir meine Kräfte besser einteilen. Oder ein bisschen mit meinen Konkurrenten auf der Strecke plaudern, die Landschaft genießen und im Idealfall zum Schluss das Tempo noch mal ordentlich anziehen.

Das dürft ihr jetzt interpretieren wie ihr wollt 😉

 

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9 Kommentare zu „Der Tennisspieler – Ein Wettkampfbericht

  1. Ein Künstlerisch wertvoller 5km-Kracher, der Hammer!
    Aber zum Thema: 5km sind hart, also extrem anstrengend, man läuft absolut am Limit, um sich nach dem Zieleinlauf den Schwur zu leisten, dass es das letzte Mal war… nach dem Lauf frägt man sich, wozu dieser Stress, das Startgeld war teuer genug, der Kosten-Nutzen-Faktor könnte doch optimiert werden… Und dann steht man irgendwann wieder am Start, nun denn, wenn ein kühles Bier am Ziel wartet, nicht dass es warm wird… Aber wenn man jung ist, sollte man auch die kurzen Distanzen machen, mit dem Alter kommt dann die Ausdauer (und mit dem Training)…
    Eine gute Sportwoche wünsche ich!

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