Die Art des Laufens

Mittlerweile laufe ich wieder ziemlich schmerzfrei. Hin und wieder zwickt es noch hier und da, aber es ist nicht gravierend. Stattdessen schnellt beim Laufen mein Puls in ungeahnte Höhen. Vermutlich muss ich mich erst noch an das warme Wetter gewöhnen. Deswegen laufe bzw. jogge ich sehr langsam, um irgendwie im GA1-Bereich – sprich im niedrigen Pulsbereich – zu bleiben.

Wenn man so gemütlich unterwegs ist, kann man sich ja mal in Ruhe die Gegend anschauen. Oder die anderen Läufer/Jogger/(Nordic) Walker/Spaziergänger. Ich finde es immer wieder total interessant, wie viele unterschiedliche Arten und Stile es gibt sich fortzubewegen. Heute zum Beispiel kam mir ein Läufer entgegen mit Stöcken in der Hand. Einen rechts, einen links. Er nutzte sie allerdings nicht zum Laufen. Trug sie nur neben sich her. Trotzdem war er recht schnell unterwegs. 5km später kam er mir wieder entgegen, diesmal nordisch gehend/nordic walkend. Neueste Art des Koppeltrainings?

 

Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht, wie Mensch sich fortbewegt. Emil Zatopek (tschechoslowakischer Leichtathlet) sagte mal: „Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft.“

Aber wie läuft der Mensch eigentlich? Das Pferd hat ja verschiedene Gangarten: Schritt, Trab, Galopp. Manche sind sogar hochtalentiert und können Pass und Tölt. Wie sieht das beim Menschen aus? Gehen und Rennen?

Kann ich diese beiden „Gangarten“ noch weiter kategorisieren? Na klar, ich kann. Folgende sportliche Gangarten möchte ich in nächster Zeit vorstellen:

  • Läufer
  • Jogger
  • Nordic Walker
  • Walker
  • (Spaziergänger)

 

Das ganze werde ich natürlich absolut sachlich unter die Lupe nehmen. Dabei werde ich selbstverständlich keinerlei Ironie oder Zynismus an den Tag legen. Als Quelle werde ich ausschließlich wissenschaftliche Literatur verwenden und nicht auf meine banale, persönliche Meinung zurückgreifen.

3 Kommentare zu „Die Art des Laufens

      1. Nicht ganz!!!:-D Latschen ist für mich mit Schlurfen verwandt, beim Schlendern und Flanieren hebt man schon die Füße, und eigentlich würde ich behaupten, dass beides, schlendern und flanieren, einen Hang zur Eleganz und zum gehobenen Zeitvertreib haben…! 😊

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