Lange nicht gehört

Heute kam das Gespräch zufällig auf Reinhard Mey. Ein Künstler, der mich durch meine Kindheit begleitet hatte, da mein Vater seine Musik mochte. Lange habe ich nichts mehr von ihm gehört. In meiner Jugend fand ich ihn „uncool“ und dann geriet er mehr und mehr in Vergessenheit.

Jetzt höre ich die alten Lieder, erinnere mich, wie ich damals die Alben auf Kassette überspielt habe. Wie alt war ich da? Zehn Jahre, schätze ich. Ich stelle gerade fest, dass Meys Texte nicht immer kindgerecht waren, teils ganz schön schwere Kost. Die Kinder von Izieu zum Beispiel. Ich mochte damals die Melodie, heute verstehe ich auch den Text und was dahinter steht.

Bin ein bisschen melancholisch heute.

(Würde gern noch ein Gute Nacht-Video einfügen, kann ich nicht, ich hab die wordpress-Sparversion)

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4 Kommentare zu „Lange nicht gehört

  1. Mey ist sicher zeitlos. Melancholische Musik sowieso…. Da fällt mir gleich eine schöne lange Liste ein, lalala… mhmm mhmm mhmhmm….
    Ach ja…. ansteckend. Muss mir mal nen Sampler zusammenstellen (aber nicht mehr auf Kassette 😉 )

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      1. Kein wirklich konkretes, es wechselt ein wenig mit den Jahren. Oder vielleicht doch?
        Eine kleine Liste von Songs die ich mir zusammengestellt habe und die ich so ein wenig hierzu einordnen würde wären:
        Air – Playground Love
        Eva Cassidy – Autumn Leaves (oh Mann…)
        Death Cab for Cutie – I follow you into the dark
        Bright Eyes – We are nowhere and it’s now
        Interpol – Hands away
        The Cure – Going nowhere
        The Cure – The Same Deep Water as You
        Udo Lindenberg – Der Astronaut
        Selig – Der Schönste aller Wege (KEIN Laufsong…)
        Tomte – Walter und Gail
        Voltaire – Wo
        Radiohead – Reckoner
        Radiohead – No surprises
        Radiohead – True Love Waits
        Radiohead – Exit Music
        I like trains – The voice of reason
        Aereogramme – Nightmares
        Cave/Minogue – Where the wild roses grow
        Julian Plenti – Skyscraper
        Marillion – Jigsaw
        Peter Gabriel – Mercy Street
        VAST – You’re too young

        Die laufen bei mir tatsächlich in ähnlicher Reihenfolge im Auto rauf und runter, und wenn ich laufen gehe zum Teil auch. Somit allesamt unbedingte (persönliche) Empfehlungen, tausendmal gehört und kein Ende. Ich könnte da noch weitermachen, das findet kein Ende im Musikarchiv. Da schauen nur noch die Füße raus…

        Wenn ich da nun 2 oder 3 rauspicken müsste, dann wären das:
        Eva Cassidy (Autumn Leaves), Radiohead (Reckoner) und Cure (The Same Deep Water…), wobei bei Cure passt die ganze Disintegration zum Laufen und die Welt vergessen, sich ein wenig bedauern, und überhaupt. Ach.

        Ach ja, ich geh mal Cure einlegen…

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  2. Oh, den mag ich auch, bin durch meine Mutter darauf gekommen, als ich auch noch ein Kind war! Die Cd über seine Kinder (Mein Apfelbäumchen) mag ich bis heute am allerliebsten, aber auch viele weitere Lieder.

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