Marathon – Die Woche vor dem Halben

Montag, 20.03

Soll: 15km, 5:30er-Pace                                     Haben: 15km, 1Std 21min (Pace 5:26), Puls 166

Und schon wieder Wind. Ach, das zerrt an meinen Nerven. Das Laufen ist im Moment so anstrengend, weil es einfach immer gegen den Wind geht. Naja, manchmal kommt der Wind auch von hinten, dann läuft es sich wie von selbst. Aber sobald man die Richtung ändert…

Mein einziger Lichtblick ist die Zeitumstellung (welche ich eigentlich überhaupt nicht mag), denn ab nächster Woche können wir endlich wieder im hellen laufen. Ach Moment, dass kann ich sowieso. Hab ja nächste Woche Urlaub 🙂

Mein Oberschenkel zwickte immer noch. Nicht schlimm, aber permanent bei jedem Schritt. Allmählich wird es lästig.

Mittwoch, 22.03.

Soll: Intervalle                                     Haben: 10x100m, Pyramide

Eigentlich wollte mein Plan, dass ich 600m-Intervalle laufe. Aber mein Kopf wollte es nicht. Morgens schon sträubte sich alles in mir, ich war so unmotiviert für das Training abends. Als Träna dann für den Rest der Gruppe 100m-Sprints ansagte, schloss ich mich dem einfach an. An den kurzen Tempo-Einheiten habe ich viel mehr Spaß. Einfach ballern!

Im Anschluss sollten wir noch eine Pyramide laufen: 200m, 400m, 600m, 400m, 200m – jeweils mit 200m Pause. Die 600m fielen mir unheimlich schwer. Überhaupt fühle ich mich im Vergleich zum letzten Jahr deutlich unfitter. Mein Kopf will nicht so. Letztes Jahr bin ich einfach gelaufen um den Kopf frei zu bekommen (die Soldaten-Geschichte, ich wisst was ich meine). Ich konnte ohne Probleme an meine körperlichen Grenzen gehen. Vielleicht hatte das etwas von selbstverletzendem Verhalten. Andererseits ging es mir damals körperlich schlechter: Nachtschweiß, Durchfall, Erbrechen nach fettigem Essen. Das alles habe ich dieses Jahr nicht, aber das Laufen an sich fällt mir schwerer. Mir fehlt die Leichtigkeit. Mein Kopf ist freier, da ich diese leidige Geschichte hinter mir habe. Dadurch registriert mein Kopf leider auch die vielen Wehwehchen, die mich plagen.

Donnerstag, 23.03.

Soll: 10km, ruhiges Tempo                           Haben: 10,01km, 1Std 3min (Pace: 6:21) Puls: 145

Meine Trainingskollegen, die Weicheier, schonten sich alle schon für den Halbmarathon am Samstag. Also musste ich mal wieder alleine los. Ich hatte Muskelkater von den Tempo-Einheiten. Vor allem die vordere Schienbeinmuskulatur merkte ich deutlich und meine Bauchmuskeln. Ha, und da soll noch mal jemand behaupten, dass man nur mit den Beinen läuft. Ich merke nach so einem Intervalltraining immer deutlich wie wichtig die Rumpfmuskulatur ist.

Ich lief kreuz und quer durch die Wohngebiete, es war ja leider schon dunkel. So kommt man mal in Gegenden und findet Pättkes, die man sonst nicht sieht. Der Oberschenkel zwickte immer noch. Es ist keine deutliche Änderung spürbar, weder zum Besseren noch zum Schlechteren. Da werde ich mich nach dem Halbmarathon ausgiebig kümmern. Dehnen, Blackroll, Massage. Wäre doch gelacht, wenn ich das nicht in den Griff bekäme.

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