Marathon – Motivation?

Montag, 20.02.

Soll: 15km, Pace 5:30 Haben: 15,54km, 1:26:37 (Pace 5:36), Puls: 167

Der Tag war stressig gewesen. Ich hatte mittags nicht viel gegessen und insgesamt wahrscheinlich auch nicht genug getrunken. Nach der Arbeit aß ich schnell einen Joghurt bevor ich loslief. Für mehr hatte ich keine Zeit wenn ich pünktlich beim Lauftreff sein wollte.

Es war stürmisch und mit zwei Leidensgenossen kämpfte ich mich durch die Bauernschaften. Also ich kämpfte. Die anderen beiden liefen eher lockerleicht neben mir her. Nach 10km sagte etwas in mir, dass es nicht mehr ging. Ich brauchte eine Pause! Okay, wir sind ein paar Minuten gegangen, bis mein Puls sich beruhigt hatte. Mir war übel, aber auch das wurde besser. Aber ich war gefrustet. Der Lauf am Samstag war schon nicht gut gewesen und heute war es auch nicht besser. Wir liefen langsamer weiter und steigerten irgendwann das Tempo wieder auf 5:30. Und dann fing es auch noch an zu regnen. Na super, das war ja echt mal nicht mein Tag.

Während der Gehpause hatte ich meine Uhr nicht gestoppt im Gegensatz zu meiner Trainingspartnerin. Sie hatte eine Gesamtpace von 5:28 auf der Uhr. Passt also.

Als ich zu Hause war, war ich fix und fertig. Mir fehlte nach dem Duschen sogar die Kraft um mir noch was zu essen zu machen. Ich purzelte direkt ins Bett.

Mittwoch, 22.02.

Soll: Intervalle           Haben: Blackroll

Dreckswetter, Regen, Sturm. Training abgesagt! Und ich stand da mit meiner Sporttasche in der Praxis und war noch am überlegen ob ich meine Intervalle alleine laufe. Nach zwei miserablen Trainingseinheiten heute alleine durch den Regen, ohne, dass mich jemand motiviert? Och nee, echt nicht. Mein schlechtes Gewissen kämpfte mit meiner Motivation und es siegte die nicht vorhandene Motivation. Ich fuhr nach Hause.

Zu Hause habe ich eine Gymnastikmatte und die Blackroll (=Folterinstrument). Damit dehnte ich meine Muskeln und bearbeitete die Faszien. Schön, wenn der Schmerz nachlässt… pijn is fijn, wie der Holländer sagt. Oder: No pain, no gain! Ja, ich kann mich auch selbst motivieren – manchmal.

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