Marathon – Die ersten Läufe

Montag, 09.01.

Soll: 10km, 5:40min/km                              Haben: 10,91km, 5:33min/km, Puls 172

Bei 5°C und leichtem Regen ging es durch die Bauernschaft. Unsere „Lauf-Oma“ mit ihren 60 Jahren legte dauerschwatzend ein Wahnsinnstempo vor. Die ersten zwei Kilometer waren noch ganz angenehm, doch dann wurde es doch anstrengend. Sehr anstrengend. Warum tu ich mir die Quälerei eigentlich an? Achja, ich will ja Marathon laufen. Außerdem macht das Spaß! Aber nicht bei 5°C, bei Regen, im Dunkeln und nach 10 Stunden Arbeiten. Und schon gar nicht bei dem Tempo! Wie war das eigentlich letztes Jahr? Ja, da war es auch so eine Quälerei. Da dachte ich auch noch: Das Tempo stehst du nie im Leben über die vierfache Distanz durch… Doch, hat geklappt. Also Zähne zusammenbeißen und laufen: Wer schnell sein will, muss leiden!

Mittwoch, 11.01.

Soll: Intervalle                   Haben: 6,99km, Pyramide

Zumindest war es heute trocken, aber windig und 6°C. Erst einlaufen im Park, dann ins Stadion auf die Aschebahn (Tartan gibt’s nicht). Träna hat sich mal was ganz Lustiges ausgedacht: Pyramidenlaufen. 200m, 400m, 600m, 800m Tempoläufe, dazwischen jeweils 200m langsam. Mäh, ich mag nicht. 200m? Kein Ding! 400m – lass ich mir auch noch gefallen. 600m – so gerade machbar. Aber 800m?? Leute, das ist anstrengend!! Der Wind war übrigens super – wenn er von hinten kam. Nachteil wenn man im Kreis läuft: regelmäßig kommt der Wind auch von vorne. Puh! Ich bin die Pyramide einmal raufgelaufen und danach wieder runter. Zum Glück kam mir dann Träna entgegen: „Locker auslaufen.“

Donnerstag, 12.01.

Soll: 10km, ruhiges Tempo          Haben: 10,68km, 1:04:09 (6min/km), Puls 151

Schmuddelwetter, 5°C, Regen. Wind spürten wir nur auf dem freien Feld, dann natürlich von vorne. Ich wollte/sollte langsam laufen, dachte eher so an 6:20-6:30min pro Kilometer. Hätte mir schon vorher denken könne, dass das nicht klappt. Da waren die falschen Trainingspartner dabei: Zum einen die Renn-Oma (zum Glück liest die nicht mit, für den Titel würde sie mich erwürgen), die eh nur schnell reden und schnell laufen kann. Dann die gleichnamige, gleichalte A., welche etwas weniger schnell ist, aber trotzdem nicht langsam laufen kann. Und dann war noch ER da. Er, der sich furchtbar toll findet und auch nicht langsam läuft. Die anderen können nicht langsam laufen, bzw. sie merken beim Reden nicht, dass sie immer schneller werden. Er hingegen will einfach nicht langsam laufen, das ist unter seiner Würde. „Ach komm, du kannst doch etwas schneller laufen, komm schon, kommkommkomm.“ (Ja, ich kann schneller laufen, will ich aber nicht.) „Den Marathon willst du doch auch schneller laufen, dann musst du das doch auch trainieren.“ Nein, muss ich nicht. Zumindest nicht heute. Bin ja gestern schon schnell gelaufen. Und Montag. Das reicht, heute ist Entspannung. War auch relativ entspannt, der Puls nur 5 Schläge über GA1, passt also.

Kurze Anmerkung: Die beiden flotten Damen können durchaus langsam laufen – aber nur, wenn sie den Mund halten und sich aufs Tempo konzentrieren.

4 Kommentare zu „Marathon – Die ersten Läufe

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